Hallenboden am LUG in desolatem Zustand – JU fordert sofortiges Handeln

08.05.2018
Katastrophaler Zustand der Sporthalle am Ludwig Uhland Gymnasium LUG JU Kirchheim

Die Stadt hat seit 2011 nichts unternommen gegen die Zustände am LUG.

Kirchheim – Der Sporthallenboden des Ludwig-Uhland-Gymnasiums (LUG) ist seit Jahren in einem desolaten Zustand. Mittlerweile sind sogar Teile des Sportabiturs nicht mehr möglich. Die Junge Union Kirchheim fordert die Stadtverwaltung auf, das Ludwig-Uhland-Gymnasium endlich zu priorisieren.

Bereits im Jahr 2011 hat die Stadt Kirchheim zugesagt, dass die LUG-Sporthalle erste Priorität hat und Sanierungsarbeiten erfolgen werden. Jedoch blieb auch eine Bestandsaufnahme mit der Stadt, dem Schulleiter und dem Sport-Fachschaftsleiter ereignislos. Heute – 7 Jahre später – ist immer noch nichts geschehen.

Katastrophaler Zustand der Sporthalle am Ludwig Uhland Gymnasium LUG JU Kirchheim

Katastrophaler Zustand der Sporthalle am LUG.

Die Böden sind an einigen Stellen so weit aufgerissen, dass nur noch ein Hallendrittel bespielbar ist und Teile des Sportabiturs (bspw. Handballprüfung) nicht mehr möglich sind. Wie schlecht es um die Halle steht verdeutlicht Michael Haug, stellv. Vorsitzender der JU Kirchheim: „Ich persönlich habe noch nie eine so aktiv genutzte Halle in einem so schlechten Zustand gesehen. Wenn nichts passiert mit dem Boden, dann ist irgendwann kein Sportabitur mehr möglich“.

Wir fragen uns: wie kann das sein? Wie kann die Stadt es zulassen, dass eine der größten Schulen In Baden-Württemberg so vernachlässigt wird? Ganz davon abgesehen sind auch die zahlreichen Vereine die die Halle nutzen (wie Tischtennis, Volleyball und Badminton) durch die schlechten Bedingungen hart getroffen.

Katastrophaler Zustand der Sporthalle am Ludwig Uhland Gymnasium LUG JU Kirchheim

Das Sportabitur ist nur noch teilweise durchführbar.

Hinzu kommt, dass nun anstatt der desolaten Innenhalle die Außenplätze des LUGs im vergangen Sommer saniert wurden. Diese waren zuvor jedoch nach Aussagen von Angehörigen der Schule noch in einem ordentlichen Zustand. Weder der Schulleiter noch der Fachschaftsleiter haben hiervon Kenntnis gehabt. „Dieses unkoordinierte Vorgehen spricht nicht für die internen Kommunikationsqualitäten der lokalen Behörden“ kritisiert Sebastian Schulze, Vorsitzender der JU Kirchheim.

Die Junge Union Kirchheim ist über das Vorgehen der Stadtverwaltung empört. Hierdurch erleidet das LUG einen klaren Wettbewerbsnachteil – gleichzeitig werden aber große Pläne im Hinblick auf den Rauner Campus veröffentlicht. Wir fordern die Stadt Kirchheim daher auf, den Schülerinnen und Schülern des LUGs einen sicheren Sportalltag zu ermöglichen und den maroden Hallenboden endlich

zu sanieren. „Die Stadt muss in die Zukunft investieren und darf das LUG nicht abhängen lassen“, fasstEmil Hennrich, Vorstandsmitglied der JU Kirchheim zusammen.

Im Teckboten am 8.5.18

« zurück zu den Neuigkeiten