Junge Union Kirchheim und Michael Hennrich (MdB) im Gespräch

21.11.2017
Treffen der AG Gesundheit der JU Kirchheim mit Michael Hennrich, dem Bundestagsabgeordneten der CDU.

Treffen der AG Gesundheit der JU Kirchheim mit Michael Hennrich, dem Bundestagsabgeordneten der CDU.

Kirchheim. Die Junge Union Kirchheim im Dialog mit dem amtierenden Bundestagsabgeordneten Michael Hennrich über das aktuelle Gesundheitssystem, Zukunftsvisionen und Erfolge der letzten Legislaturperiode.

Im Rahmen der Arbeitsgruppe Gesundheit trafen sich Mitglieder der Jungen Union Kirchheim kürzlich mit dem amtierenden Bundestagsabgeordneten Michael Hennrich. Mittelpunkt der spannenden Diskussion war unter anderem der Ärztemangel im ländlichen Raum und die Digitalisierung im Gesundheitssystem.

Vermehrt stellt sich in Deutschland die Frage, wie die medizinische Versorgung von Morgen auch in den ländlichen Gebieten sichergestellt werden kann. Denn, während es in Ballungsgebieten überhaupt keinen Mangel an Fach- und Hausärzte gibt, gilt für die ländlichen Regionen oft das Gegenteil. Michael Hennrich, der mittlerweile auf 15 Jahre in der Gesundheitspolitik zurückblicken kann, teilt seine Erfahrung und merkt an: „Es gibt nicht die eine richtige Maßnahme, um Ärzte in ländlichen Regionen zu halten. Deshalb hat die CDU in der vergangenen Legislaturperiode mehrere Maßnahmen auf den Weg gebracht, die neben finanziellen Anreizpunkten auch Stipendienprogramme umfassen. Wir in unseren ländlichen Gebieten stehen im Vergleich zu anderen Regionen gut dar“.

Damit auch die Innovation im Gesundheitsstandort Deutschland gewährleistet werden kann, wird in Zukunft Digitalisierung in der medizinischen Versorgung eine noch wichtigere Rolle spielen. Rico Hann, Vorstandsmitglied der JU Kirchheim, sieht durch neue Technologien erhebliche Verbesserungen der Versorgung: „Mit innovativen Messgeräten ausgestattet können täglich EKG, Blutdruck und andere wichtige Daten an ein Telemedizinzentrum oder den behandelnden Haus- oder Facharzt übertragen werden“. Sebastian Schulze, Vorsitzender der Junge Union fügt an: „Das ist natürlich auch sehr interessant bei älteren Menschen in ländlichen Gebieten, die hierdurch eine beständige Versorgung garantiert bekommen“.

Neben der Versorgungssicherheit bietet die Digitalisierung zahlreiche Möglichkeiten, Prozesse zu vereinfachen und Kosten zu reduzieren. Hierdurch kann wieder mehr Zeit für den direkten Kontakt zwischen Arzt und Patienten eingeräumt werden.

Abschließend wurde in der Gesprächsrunde festgehalten, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen viele Chancen birgt und noch mehr Innovationskraft erforderlich ist. Dennoch muss die vermehrte Informationsgewinnung in einem gesunden Gleichgewicht zum Datenschutz der Patienten stehen.

fh

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