Junge Union Kirchheim besucht Seniorenzentrum Asklepia

16.07.2017
JU Kirchheim Seniorenzentrum Asklepia

AG Gesundheit der JU Kirchheim zu Besuch im Asklepia Seniorenzentrum. Die JU’ler begleiteten eine Schicht um Einblicke in den Pflegeberuf zu erhalten. V.li.: Armin Schusterm Felicia Heiß, Paul Hennrich und Sebastian Schulze.

Kirchheim. Die Arbeitsgruppe Gesundheit der Jungen Union Kirchheim hat am vergangenen Samstag ein Kurzzeit-Praktikum im Seniorenzentrum Asklepia absolviert. Einen Schichtbetrieb lang durfte der CDU Nachwuchs die Mitarbeiter/innen des Seniorenzentrums begleiten und ihre Arbeit kennen lernen.

Die Schicht der Vier aus der Jungen Union begann um 06.45 Uhr. Die Bewohner müssen geweckt und beim Aufstehen sowie der morgendlichen Pflege unterstützt werden, so dass um 08.30 Uhr alle gemeinsam frühstücken können. „Die Arbeit des Pflegepersonals kann man nicht hoch genug einschätzen. Denn es ist das Pflegepersonal, das den betreuungsbedürftigen Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt eng beiseite steht“, so Paul Hennrich, Vorstandsmitglied der JU Kirchheim. Auch der Vorstandsvorsitzende, Sebastian Schulze, ist nach der Frühschicht beeindruckt: „Mich beeindruckt besonders, dass das Pflegepersonal vielfältigste Aufgaben in einem vorgegeben Zeitplan zu bewältigen hat und dennoch die Zeit findet, auch auf die seelischen Belange der Pflegebedürftigen einzugehen. Meine Hochachtung für diesen Beruf.“

„Ich würde mir wünschen, dass der Berufsstand mehr Anerkennung und Wertschätzung erfährt “, so Armin Schuster, Mitglied der JU Kirchheim. Dieser Aussage stimmte Felicia Heiß, Vorstandsmitglied der JU Kirchheim, zu: „Die Leistung der Pflegeberufe erfüllt einen ethisch hohen Anspruch. Durch die Überalterung in unserer Gesellschaft wird dieser Berufsstand in Zukunft immer wichtiger. Daher sollte sich die Relevanz auch in der Wertschätzung innerhalb der Gesellschaft widerspiegeln“.

Dass sich die Gesundheitspolitik auf Bundesebene positiv auf die Pflegedienste auswirkt, bestätigt Rico Hann, Vorstandsmitglied der JU Kirchheim und Leiter des Seniorenzentrums Asklepia: „Durch das seit 2017 in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetz II wird mehr Geld für die ambulante Pflege bereitgestellt. Diese wird in Zukunft immer wichtiger, denn die Menschen wollen möglichst lange in ihrem zu Hause bleiben. Hierfür setzt die Politik die richtigen Eckpfeiler“.

FH

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